Wirtschaft

Schon 3600 v. Chr. wurden auf Malta und Gozo prähistorische Tempel wie Hagar Qim oder Ggantija für rituelle Versammlungen genutzt. Bei den Tempeln handelt es sich um die ältesten freistehenden Bauten der Welt – die Tempelbauer waren ein geniales Volk und besaßen große technische Fähigkeiten. Durch Einflüsse von Phöniziern, Römern, Arabern, Briten und natürlich den Malteserrittern ist über die letzten Jahrtausende in Malta eine Art „Fusion-Kultur“ entstanden. Trotzdem – oder gerade deshalb – sind die Malteser schon immer stark in Heimat und Familie verwurzelt, und der Zusammenhalt untereinander spielt eine große Rolle.

Das Malta des 21. Jahrhunderts präsentiert sich als moderne Dienstleistungsgesellschaft – und steht im Vergleich zu vielen europäischen Ländern gut da. Wichtigste Arbeitgeber sind Werften, Hafenbetriebe und der Tourismus.
Mit Globalisierung und EU-Beitritt vollzog sich außerdem ein Strukturwandel, der ausländische Firmen anlockte, denn sie zahlen hier nur 35 Prozent Steuern. Lufthansa Technik eröffnete beispielsweise ein Wartungszentrum auf der Insel. Malta entwickelt sich zunehmend auch zum Finanzplatz und nimmt weltweit bereits den 11. Rang ein. Große Hoffnungen setzt man auf die „Smart City“: ein Technologiezentrum, das bis 2018 über 5000 neue Arbeitsplätze schaffen soll.

Weitere interessante Informationen

Daten & Fakten

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Klima

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Qualität aus Malta

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